Room "50000"

For the exhibition 'Simultaneous-Signs of Time. Contemporary change', the room installation 'Room 50000' was created in 2019. 1200 strands of champagne corks hang from a light steel structure, and what at first glance looks like an impenetrable cube made of corks turns out to be a flexible space that invites people to lose themselves in it. Or should it be better to find each other? One step inside and the visitor finds and loses himself in a very unique atmosphere of light and sound. Every movement, every step causes an alternation of soft light that shimmers from above between the individual strands and a resonant rustle of corks that swells as you twist, turn and walk and subsides as you stop and stand. Then you want to pet the corks and they respond again.

Raum "50000"

Für die Ausstellung 'Zeitgleich-Zeitzeichen. Wandel zeitgemäß' entstand 2019 die Rauminstallation 'Raum 50000'. 1200 Sektkorkenstränge hängen von einer leichten Stahlkonstruktion herab, und was auf den ersten Blick wie ein undurchdringlicher Würfel aus Korken aussieht, entpuppt sich bei der ersten Berührung als flexibler Raum, der den Menschen einlädt, sich in ihm zu verlieren. Oder soll es besser heißen sich zu finden? Ein Schritt hinein und der Besucher findet und verliert sich in einer ganz eigenen Atmosphäre aus Licht und Klang. Jede Bewegung, jeder Schritt verursacht einen Wechsel aus sanftem Licht, das von oben zwischen den einzelnen Strängen hinein schimmert, und einem volltönenden Rauschen der Korken, das anschwillt, wenn man sich dreht, wendet und geht und abschwillt, wenn man innehält und steht. Dann möchte man die Korken streicheln und sie antworten wieder.


You are completely alone, perhaps you feel like calling out to others. Maybe you enjoy the feeling of just becoming one with yourself and the new world around you. Maybe new thoughts arise, maybe doubt drives away all thinking. Maybe you would like to meet someone in this room. Maybe that is yourself.

Man ist ganz allein, vielleicht verspürt man Lust, nach anderen zu rufen. Vielleicht genießt man das Gefühl, nur eins mit sich und der neuen Welt um einen herum zu werden. Vielleicht entstehen neue Gedanken, vielleicht verscheucht der Zweifel alles Denken. Vielleicht möchte man jemand in diesem Raum begegnen. Vielleicht ist man das selbst.